[ˈhyːtn̩]
Originab dem 9. Jahrhundert belegt althochdeutsch huotan, mittelhochdeutsch auch reflexiv hüeten, zu Hut
- transitiveaufpassen auf, wobei meist Tiere, aber auch Kinder gemeint sind
“Der Schäfer hütet die Schafe.”
“Die Nachbarin hütet unser Haus und gießt die Blumen, während wir im Urlaub sind.”
- an einem Ort bleiben, wobei meistens das Bett gemeint ist
“Meine Tochter kann leider nicht zur Schule gehen, denn sie ist erkältet und muss deshalb das Bett hüten.”
- für sich behalten; nicht erzählen
“Kannst du ein Geheimnis hüten?”
- reflexivesich vor etwas oder jemandem in acht nehmen
“Hüte dich vor der Eifersucht!”
“Man soll sich ja vor schlechtem Umgang hüten, aber woher weiß man, was schlechter Umgang ist?”
“Ich werde mich hüten! Nein, keine Angst, das mache ich auf keinen Fall.”
- dative, form-of, pluralDativ Plural des Substantivs Hut
Formshüte(present) · hütest(present) · hütet(present) · hütete(past) · hütete(subjunctive-ii) · hüte!(imperative, singular) · hütet!(imperative, plural) · gehütet(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · hüten(active, infinitive, present) · gehütet haben(active, infinitive, perfect) · gehütet werden(processual-passive, infinitive, present) · gehütet worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · gehütet sein(statal-passive, infinitive, present) · gehütet gewesen sein(statal-passive, infinitive, perfect) · zu hüten(active, extended, infinitive) · gehütet zu haben(active, extended, infinitive) · gehütet zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · gehütet worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive) · gehütet zu sein(statal-passive, extended, infinitive)