[iˈdi̯oːm]
Herkunftim 16. Jahrhundert von mittellateinisch idiōma ^(→ la) „Eigentümlichkeit, Sprache, Mundart“ entlehnt, das auf griechisch ἰδίωμα (idiōma^☆) ^(→ grc) „eigentümliche Ausdrucksweise“ zurückgeht, von ἴδιος (idios^☆) ^(→ grc) „eigen, selbst“
- eigentümliche Sprechweise einer Personengruppe
“Wenn das Echo dann, wie in diesem Falle, verschämt deutsch klang, verstanden sich die zwanzig Gehröcke dazu, auch in diesem Idiom zu reden. (Hermann Harry Schmitz, Im Sanatorium, z.n. Projekt Gutenber”
“„Er fragte sich, ob die Beschränkten ein spezielles Idiom hatten, das man lernen konnte wie eine Fremdsprache.“”
“„Die Juden von Alexandria hatten bekanntlich ihre semitischen eigenen Idiome schon so weit vergessen, daß sie sich genötigt sahen, eine griechische Übersetzung der Bibel - die Septuaginta - zu veranla”
- feste Redewendung, Wortverbindung, idiomatischer Ausdruck, festes Syntagma
“Idiome sind Fälle wie „Hab und Gut“, „Kind und Kegel“, „den zweiten Schritt vor dem ersten tun“ etc.”
FormenIdiom(nominative, singular) · Idiome(nominative, plural) · Idioms(genitive, singular) · Idiomes(genitive, singular) · Idiome(genitive, plural) · Idiom(dative, singular) · Idiome(dative, singular) · Idiomen(dative, plural) · Idiom(accusative, singular) · Idiome(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary