[kaˈmiːn]
Originmittelhochdeutsch kamīn, kemīn „Feuerstätte, Feuerherd“, frühneuhochdeutsch „Schornstein“, belegt seit dem 13. Jahrhundert, entlehnt von lateinisch camīnus ^(→ la) „Feuerstätte, Schmelzofen, Schmiedeesse, Kamin zur Heizung des Zimmers“, das seinerseits auf griechisch κάμινος (kaminos^☆) ^(→ grc) „Schmelz-, Brennofen“ zurückgeht, ein Lehnwort unbekannter Herkunft
- Feuerstelle in Wohnräumen, die zur Heizung und Beleuchtung dient
“Mach doch schon mal den Kamin an.”
“Der Kamin im Wohnzimmer qualmte heftig, da der Schornstein keinen rechten Zug hat.”
“„Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe, mit Ausnahme von Grundöfen und offenen Kaminen, dürfen ab Inkrafttreten der Münchner Brennstoffverordnung 2011 nur errichtet und betrieben werden, we”
- Schornstein als Luft- oder Rauchabzug für 1
“Der Kamin zieht nicht gut und sollte von einem Kaminfeger (Schornsteinfeger) gekehrt werden.”
“„Da die Öfen mit einem Ofenrohr zum Kamin gekoppelt sind, stehen diese direkt am Kamin.“”
“„Der Kamin mußte wieder eingerissen werden, und dann hatten die Halsabschneider uns noch vierzig Kubikmeter Erdaushub zuviel berechnet.“”
- enger Felsspalt im Gebirge, den Bergsteiger benutzen
“Der Aufstieg in einem engen Kamin ist für Bergsteiger recht mühsam.”
“„Der Kamin ist einen guten Meter breit und ich stemme mich hoch.“”
“„Der obere Teil der Häntzschelstiege beginnt mit einem schmalen Durchstieg, "Kamin" genannt.“”
FormsKamin(nominative, singular) · Kamine(nominative, plural) · Kamins(genitive, singular) · Kamines(genitive, singular) · Kamine(genitive, plural) · Kamin(dative, singular) · Kamine(dative, singular) · Kaminen(dative, plural) · Kamin(accusative, singular) · Kamine(accusative, plural)