[kaˈnaːl]
Originvon italienisch canale ^(→ it) = Röhre, Wasserlauf im 15. Jahrhundert entlehnt; aus lateinisch: canalis; zu canna = „kleines Rohr“, Schilf; aus gleichbedeutend griechisch κάννα (kanna^☆) ^(→ grc)
- künstlich errichteter Wasserlauf oder Verkehrsweg
“Viele Orte sind für Schiffe über einen Kanal erreichbar.”
“„Zwei Wege führten an Kanälen entlang, waren aber weit.“”
“„Kanäle, satt schimmernd wie Jade, ziehen unter uns vorbei, Kanäle, auf denen breite Schuten liegen.“”
- natürliche Meeresstraße
“Die Meerenge zwischen England und Frankreich heißt "Ärmelkanal".”
“„Als das Reich dann tatsächlich zur Kolonialmacht wurde, durften sich die Aktivisten kurze Zeit auf Augenhöhe mit dem ewigen Rivalen jenseits des Kanals fühlen.“”
“„Wir hatten mit unseren ersten Fronteinsätzen im Kanal gewissermaßen Pionierarbeit geleistet.“”
- Abwasserentsorgung im Siedlungsgebiet
“Der Kanal fasste die Regenmenge nicht.”
- bestimmter Frequenzbereich in Rundfunktechnik
“Die ARD liegt bei mir auf Kanal 1.”
- allgemeiner Übertragungsweg für Information in der Informationstheorie
“„Er bediente sich zweier ihm persönlich verbundener Personen, die teilweise auf eigene Faust und über private Kanäle geheimdienstlich für ihn tätig waren.“”
- Meerenge, die die Nordsee über die Straße von Dover mit dem Atlantik verbindet
FormsCanal(obsolete) · Kanälchen(diminutive) · Kanal(nominative, singular) · Kanäle(nominative, plural) · Kanals(genitive, singular) · Kanäle(genitive, plural) · Kanal(dative, singular) · Kanale(dative, singular) · Kanälen(dative, plural) · Kanal(accusative, singular) · Kanäle(accusative, plural)