[kɛlç]
Herkunftmittelhochdeutsch: kelch, kelich; althochdeutsch kelih; von gleichbedeutend lateinisch: calix ^(→ la) im 8. Jahrhundert entlehnt; mit griechisch: κάλυξ (kályx) = Blumenkelch verwandt
- relativ schlankes Trinkgefäß mit hohem Stiel
“Er nahm den Kelch und trank.”
“„Unsere Kaffeetassen und Blechbecher klingen beim Anstoßen nicht gerade wie Kelche, und natürlich ist der Sekt viel zu warm.“”
- oben offenes liturgisches Gefäß
“„Die Teilnahme an seinem Opfermahl bedeutet nicht nur, die von Ihm vollzogene Geste zu wiederholen, sondern von dem gleichen Kelch zu trinken und an seinem Opfer teilzuhaben.“”
- äußerster Teil eines kelchartigen Objekts wie einer Blütenhülle
“So sind Steine im Kelch der Niere oder im Nierenbecken in der Regel sehr klein und machen keine Probleme.”
FormenKelch(nominative, singular) · Kelche(nominative, plural) · Kelchs(genitive, singular) · Kelches(genitive, singular) · Kelche(genitive, plural) · Kelch(dative, singular) · Kelche(dative, singular) · Kelchen(dative, plural) · Kelch(accusative, singular) · Kelche(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary