[ˈkɛlə]
Herkunftmittelhochdeutsch: kelle; althochdeutsch: kella; weitere Herkunft dunkel
- ein Schöpflöffel
“Über dem Herd hing eine Garnitur Kellen.”
“„Auf ein Zeichen des Patrons nahm die Patronin von dem Tablett, das Milta niedersenkte, die Suppenterrine, stellte sie auf den Tisch und schöpfte, indem sie sich flüchtig vor Robert neigte, mit einer ”
“„Doch das ist alles Theorie, beendet er seine Ansprache, gießt die erste Kelle Teig in die Pfanne, und der Duft nach frischem Pfannkuchen erfüllt den kleinen Wohnwagen.“”
- ein Werkzeug eines Maurers zum Verputzen sowie Auftragen, Verteilen von Mörtel
“Der nimmt die Kelle ja ordentlich voll!”
- Signalstab eines Verkehrspolizisten, Bahnhofsvorstehers oder Schaffners
“Wenn der Polizist die Kelle hochhält, heißt das „Achtung“, wie „Gelb“ bei der Ampel.”
- Schwanz des Bibers
“Der erste schlug zur Warnung mit der Kelle aufs Wasser.”
- North German, colloquialTischtennisschläger
“Wenn du die Kelle so daddelig hältst, wird da nichts draus!”
“„Er mochte die Kelle. Seit der Zeit an der Yale-Universität hatte er mit keine anderen Kelle Tischtennis gespielt.“”
“„Deshalb ist der Panoramaraum, wo die Tischtennisplatte steht, oft verwaist. […] Panoramaraum frei, […] also ran an die Kellen.“”
FormenKelle(nominative, singular) · Kellen(nominative, plural) · Kelle(genitive, singular) · Kellen(genitive, plural) · Kelle(dative, singular) · Kellen(dative, plural) · Kelle(accusative, singular) · Kellen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary