[kʁant͡s]
Originvom althochdeutschen krenzen (umwinden) und dem mittelhochdeutschen Kranz, dessen Herkunft ungewiss ist. Möglicherweise besteht eine Verwandtschaft zum griechischen κορωνίς (korōnis^☆) ^(→ grc) (gekrümmt) oder κορώνη (korōnē^☆) ^(→ grc) (Ring, überhaupt alles Gekrümmte); vergleiche hierzu auch Korona und Krone
- ringförmiges Schmuckgewinde aus Blumen, Stroh oder anderen organischen Materialien
- als Schmuckelement, zur Dekoration
“Ein aus Tannenzweigen geflochtener Kranz ist ein beliebter Weihnachtsschmuck.”
“übertragen „Vor seinem Löwengarten, / Das Kampfspiel zu erwarten, / Saß König Franz, / Und um ihn die Großen der Krone, / Und rings auf hohem Balkone / Die Damen in schönem Kranz.“”
- zum Tragen als Krone auf dem Kopf
“Bei den pythischen Spielen in Delphi wurde der Sieger mit einem Kranz aus Lorbeerzweigen geehrt.”
- Zahnrad
“Bei einer Kettenschaltung müssen die Kränze gelegentlich erneuert werden.”
- Dinge, die die Form von 1 zeigen, zum Beispiel ringförmiges Gebäck oder im Kreis vereinte Personen
“Der Hefeteig wird nun zu einem Kranz geformt, auf das gefettete Backblech gelegt und gebacken.”
“Bitte einen Kranz Braunschweiger.”
- Lieder- oder Gedichtsammlung
“„Die frühen Kränze“ sind die zweite Gedichtsammlung Stefan Zweigs.”
FormsKränzchen(diminutive) · Kranz(nominative, singular) · Kränze(nominative, plural) · Kranzes(genitive, singular) · Kränze(genitive, plural) · Kranz(dative, singular) · Kranze(dative, singular) · Kränzen(dative, plural) · Kranz(accusative, singular) · Kränze(accusative, plural)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0