[kʁaʊ̯s]
OriginÜbername zu mittelhochdeutsch krūs ^(→ gmh) für einen Menschen mit krausem, gelocktem Haar;
- deutscher Nachname, Familienname
“Um Kraus endlich wirklich zu verstehen, hat Franzen zwei von Kraus’ zentralen Essays, Heine und die Folgen und Nestroy und die Nachwelt, ausführlich kommentiert und ins Englische übersetzt.”
- voller Falten, nicht mehr glatt
“Meine Bluse ist an den Ärmeln und am Rücken ganz kraus geworden.”
- voller enger Locken, gekräuselt
“Joelle hat ganz krauses Haar, das sich schwer bändigen und in Form bringen lässt.”
“Ganz innen ist der Grünkohl am krausesten, nach außen hin werden die Blätter erst weniger gewellt und dann auch glatter.”
- nicht gut nachvollziehbar, verwirrt, verworren und verwirrend
“Das ist doch alles krauses Zeug, wer sagt denn so was ernsthaft?”
“Krauser kann man das wohl nicht formulieren, oder? Versuch es doch noch mal mit deinen eigenen Worten.”
- als Masche links gestrickt sein
“„Anstelle eines Rippenbündchens können Sie den Sockenbund auch kraus stricken, wodurch sich eine quer laufende Betonung ergibt, im Gegensatz zu den längs verlaufenden Rippenbündchen.“”
- active, form-of, imperative, present, singular2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs krausen
FormsKrause(variant) · Krausen(variant) · Krausmann(variant) · Krauss(variant) · Krauß(variant) · Krausse(variant) · Krauße(variant) · Kräußle(variant) · Krausz(variant) · Kreisel(variant) · Kreißl(variant) · Kruse(variant) · Krüsi(variant) · der Kraus(nominative, singular, masculine) · Kraus(nominative, singular, masculine) · die Kraus(nominative, singular, feminine) · Kraus(nominative, singular, feminine) · die Kraus(nominative, plural) · die Krausens(nominative, plural) · des Kraus(genitive, singular, masculine)