[ˈkuːlə]
Originim 19. Jahrhundert aus dem Niederdeutschen übernommen, von mittelniederdeutsch cûle/kûle „Grube“, verdrängte es die hochdeutsche Entsprechung Kaule, von mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) kûle „Grube“; zur indogermanischen Wurzel *geu-, *gū- „biegen, krümmen, wölben“
- eine kleine Vertiefung
“„Das Mehl wird in eine große Schüssel gesiebt und in der Mitte eine Kuhle gedrückt.””
“„Im Wäldchen suchte ich nach einer Kuhle zum Schlafen.“”
- windgeschützter, trockener Ruhe- beziehungsweise Schlafplatz von Wild
“„Im Wäldchen suchte ich nach einer Kuhle zum Schlafen.“”
“„Wenn du mehrere solche Kuhlen nebeneinander siehst, dann stammen sie allerdings meistens von Wildschweinen.“”
- Ration Brot, von der Größe, wie sie im Gefängnis üblich war
“„Gibst du mir heute deine Kuhle, dann kriegst du übermorgen meine Kuhle?“”
FormsKuhle(nominative, singular) · Kuhlen(nominative, plural) · Kuhle(genitive, singular) · Kuhlen(genitive, plural) · Kuhle(dative, singular) · Kuhlen(dative, plural) · Kuhle(accusative, singular) · Kuhlen(accusative, plural)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0