[kʊnst]
OriginBei dem Wort handelt es sich um ein seit dem 9. Jahrhundert bezeugtes Erbwort aus dem Althochdeutschen, in dem die Formen chunst ^(→ goh) und kunst ^(→ goh) belegt sind, und dessen mittelhochdeutsche Form kunst ^(→ gmh) lautete. Das Wort ist ein Abstraktum zum Verb können.
- Gesamtheit ästhetischer Werke
“„Nun vergißt man heute in dem Streit um die ‚moderne Kunst‘ etwas Entscheidendes, daß nämlich die extremen revolutionären Richtungen der Kunst ja selbst gar nicht mehr Kunst sein wollten.“”
“„Der Versuch des Mannes, die Frau zu ergründen, ist seit Jahrtausenden gescheitert. Das immer wieder zu versuchen liegt an der einfachen Konstruktion seines Hirns, das das Unmögliche nicht als unmögli”
“„«Kunst soll Lehrer sein» – dieser Forderung kann sie, ohne sich selbst aufzugeben, nur in einem einzigen Sinn genügen: dem Menschen den Menschen sichtbar zu machen und damit sein Ziel: das Streben na”
- die Fähigkeit, eine bestimmte Tätigkeit sachgerecht auszuführen
“„Beim Stierkampf (Corrida), dem in südlichen Ländern häufig noch Kultcharakter zukommt und der dort als hohe Kunst betrieben wird, stehen sich Mensch und Tier in einem gefährlichen Zweikampf gegenüber”
“Die Kunst dieses Goldschmieds ist eine wahre Pracht.”
“„Die alten Schreibkundigen brächten wenig Sympathie für unsere Schreibmaschinen und Computer auf, weil durch sie das Handwerk und die Kunst des Schreibens aussterben.“”
- von Menschenhand Geschaffenes, Unnatürliches
“Durch Kunst erzeugte Textilfasern können ihrer Eigenschaften angepasst werden.”
FormsKunst(nominative, singular) · Künste(nominative, plural) · Kunst(genitive, singular) · Künste(genitive, plural) · Kunst(dative, singular) · Künsten(dative, plural) · Kunst(accusative, singular) · Künste(accusative, plural)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0