[ˈmyːlə]
Herkunftvon mittelhochdeutsch mül(e), althochdeutsch mulī, mulin, von lateinisch molīnae ^(→ la), das auf mola ^(→ la) „Mahlende(s)“ zurückgeht; zu molere ^(→ la) „mahlen“, belegt seit dem 10. Jahrhundert
- eine Anlage, Maschine zum Mahlen verschiedener natürlicher Güter (meist Samen, Körner)
“Diese Mühle ist durch Wasserkraft angetrieben.”
- das Gebäude, das eine Anlage zum Mahlen enthält oder enthielt
“Er brachte das Korn zur Mühle.”
“„Zerzaust und angeschlagen, verkommen, mit trockenen Scheißhaufen garniert, war meine Mühle sich selbst überlassen, …“”
“„Vereinzelt gibt es noch Mühlen wie die alte Mühle in Burrweiler.“”
- colloquialWindkraftanlage zur Erzeugung elektrischer Energie; in Ableitung zur Bedeutung 2: Mühle ist auch eine Kurzform von Windmühle
“[Schlagzeile:] Nur Schwindelfreie dürfen auf die Mühle”
“„Nach der Erweiterung des Windparks Jacobsdorf werden dort also 47 Mühlen stehen.“”
“„15387 Mühlen sind bis Ende vorigen Jahres im ganzen Land entstanden; bis 2010 soll die Nutzung der Windkraft noch einmal verdoppelt werden.“”
- ein Brettspiel (ähnlich Gomoku)
“Spielen wir eine Partie Mühle?”
FormenMühle(nominative, singular) · Mühlen(nominative, plural) · Mühle(genitive, singular) · Mühlen(genitive, plural) · Mühle(dative, singular) · Mühlen(dative, plural) · Mühle(accusative, singular) · Mühlen(accusative, plural) · (die) Mühle(nominative, singular) · der Mühle(genitive, singular) · (der) Mühle(dative, singular) · (die) Mühle(accusative, singular)
Quelle: Wiktionary