[ˈmaɡma]
Herkunft19. Jahrhundert, vom lateinischen magma ^(→ la) „Bodensatz einer Salbe“, dieses vom altgriechischen μάγμα (magma^☆) ^(→ grc) „knetbare Masse, Bodensatz“; Letzteres beruht auf dem Verb μάσσειν (massein^☆) ^(→ grc) „kneten“
- sehr heißes, zähflüssiges Gestein im Erdinneren
“„Aufsteigendes Magma bedeutet zwar noch lange nicht, dass der Vulkan ausbricht. Doch die teure Bohrung wäre verloren.“”
- teilweise auskristallisierter Sirup, der als Zwischenstufe bei der Zuckerproduktion entsteht
“„Die Ausbeute an Zucker beim Zentrifugieren des Magmas soll groß sein, damit die Wärmebilanz der Fabrik von unnötigen Rückläufen entlastet wird.“”
- algebraische Struktur aus einer Trägermenge und einer zweistelligen inneren Verknüpfung
“„Es wird das von einer Menge S frei erzeugte Magma F(S) konstruiert und durch universelle Abbildungseigenschaften charakterisiert.“”
- outdatedweiche, knetbare Masse
“„Debout machte seinerseits Versuche mit Leblanc und Denonvilliers und fand, dass das Gerinnsel in den Gefässen nicht geronnenes Blut sei, sondern ein Magma aus Eisenalbuminat und Sesquioxyd.“”
FormenMagma(nominative, singular) · Magmen(nominative, plural) · Magmas(genitive, singular) · Magmen(genitive, plural) · Magma(dative, singular) · Magmen(dative, plural) · Magma(accusative, singular) · Magmen(accusative, plural)