[ˈmaɪ̯zə]
Herkunftseit dem 10. Jahrhundert bezeugt; von mittelhochdeutsch meise, althochdeutsch maisa; der germanische Vogelname leitet sich vermutlich von einem germanischen Adjektiv *maisa „klein, winzig, dünn“ her; danach wäre der Vogel nach seiner kleinen Gestalt benannt
- die Vogelfamilie der Paridae (deutsch: Meisen)
“Die Familie der Meisen umfasst viele Arten von Singvögeln.”
- ein Vertreter der Meisen; ein kleiner, im Sommer insektenfressender, im Winter körnerfressender Singvogel
“Meisen nisten sogar in Laternenpfählen.”
“„Als ich am Morgen in den großen Raum kam, saß die Meise auf einer Stuhllehne und hatte den Stoff angekackt.“”
- colloquialAusdruck in Redewendungen in Verbindung mit haben für „spinnen“, leichte Verrücktheit
“Ich glaube, der Typ hat eine Meise. Vorsicht!”
FormenMeise(nominative, singular) · Meisen(nominative, plural) · Meise(genitive, singular) · Meisen(genitive, plural) · Meise(dative, singular) · Meisen(dative, plural) · Meise(accusative, singular) · Meisen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary