[moˈʁaːl]
Herkunftvon lateinisch moralis ^(→ la) "sittlich" zu lateinisch mos ^(→ la) (Plural: mores) "Wille, Sitte", dessen Etymologie unklar ist. Möglicherweise besteht Verwandtschaft mit Mut
- die Wertvorstellungen und guten Sitten einer Gesellschaft oder einer Person
“„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“”
“„Über die Moral des Schmuggelns möchte ich gar nicht weiter sprechen.“”
“„Ich verstehe die amerikanische Moral nicht.“”
- daraus zu ziehende Lehre
“Und die Moral von der Geschicht? — Trau niemals einem Wolf, wenn Du ein Schaf bist.”
- figurativeinnere Kampfbereitschaft der Truppe
“Nach der soundsovielten sogenannten „Frontbegradigung“ hatte die Moral etwas gelitten”
“„Hitler hatte nicht die Niederlage der Sowjets und den totalen Sieg verkündet, um Propaganda zu machen und die Moral der Heimatfront zu stärken, sondern weil er glaubte, es verhalte sich wirklich so.“”
FormenMoral(nominative, singular) · Moralen(nominative, plural) · Moral(genitive, singular) · Moralen(genitive, plural) · Moral(dative, singular) · Moralen(dative, plural) · Moral(accusative, singular) · Moralen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary