[ˈnaːdl̩]
Herkunftmittelhochdeutsch nādel(e), nālde, althochdeutsch nādala, germanisch *næþlō „Nadel“, belegt seit dem 9. Jahrhundert; Instrumentalbildung zu dem Verb nähen „Gerät zum Nähen“
- längliches, dünnes Werkzeug mit Spitze, je nach Verwendungszweck unterschiedlich geformt
“Der Schneider führt eine flinke Nadel.”
“„Mr. Mullins und Josey und Doktor Smoaks mußten sich alle drei auf sie setzen und sie festhalten, während er mit der Nadel zustach und ihr das Betäubungsmittel einspritzte.“”
“„Andere hockten auf dem Boden, man sah, wie sie Zwirn in die Nadeln zu fädeln meinten und Stich um Stich an einem Wäschestück nähten, das nicht vorhanden war.“”
- plural, usuallydas nadelförmig umgebildete Blatt des Nadelbaums
“Unser Tannenbaum hatte an Neujahr schon alle Nadeln verloren.”
- dünner Draht mit einem Diamanten an der Spitze, der die Rille einer Schallplatte mit Hilfe von Verstärkern in Schall wandelt
“Die Nadel des Tonabnehmers tastet die Platte ab.”
“"Du darfst die Nadel nur vorsichtig auf die Platte aufsetzen, sie ist empfindlich!"”
“Beim Plattenspieler tastet eine […] Nadel oder seit den 1990er Jahren auch ein Laser (Laserplattenspieler) die Rille der Schallplatte ab.”
- active, form-of, imperative, present, singular2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs nadeln
- active, form-of, indicative, present, singular1. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv des Verbs nadeln
FormenNadel(nominative, singular) · Nadeln(nominative, plural) · Nadel(genitive, singular) · Nadeln(genitive, plural) · Nadel(dative, singular) · Nadeln(dative, plural) · Nadel(accusative, singular) · Nadeln(accusative, plural) · nadle(variant) · nadele(variant)