[ˈneːbn̩], [ˈneːbm̩]
HerkunftDas Wort geht auf althochdeutsch, mittelhochdeutsch „neben“ zurück, das eine Verkürzung aus mittelhochdeutsch „eneben“ beziehungsweise althochdeutsch „ineben“ ist.
- räumlich angrenzend, in unmittelbarer Nähe
“(lokal:) Die beiden Räume liegen einer neben dem anderen, man hört in dem einem, was in dem anderen gesprochen wird.”
“(direktional:) Klaus hat sich einfach neben mich gesetzt.”
- figurative, with-dativezusätzlich zu
“Neben den genannten Argumenten sollte man auch berücksichtigen, dass …”
“„Risiken beim Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen sind neben einer Bedrohung der Artenvielfalt auch Nebeneffekte wie das Auftreten neuer unerwünschter Eigenschaften bei den Pflanzen, aber auch a”
- figurative, with-dativeim Vergleich mit
“Neben Hans machst du aber eine sehr schlechte Figur.”