[ˈʁuːfn̩]
Originalthochdeutsch ruofan, hruofan, mittelhochdeutsch ruofen. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
- mit einem Ruf jemanden auffordern, etwas zu tun (zum Beispiel zu kommen oder zu antworten)
“Das Kind rief nach seiner Mutter.”
“Ich glaube, wir müssen doch einen Notarztwagen rufen.”
“Ich habe Sie rufen lassen, weil ich die Geschichte auch aus Ihrer Perspektive hören möchte. Wie war denn das genau?”
- etwas laut verkünden und zur Teilnahme auffordern
“Die Kirchglocken rufen die Gläubigen zur Andacht.”
“Die Untergrundorganisation ruft zum Widerstand.”
- seine Stimme sehr laut hören lassen
“Wir riefen noch: Kommt bitte zurück!”
“Es bringt nichts zu rufen: Wir sind ganz nahe bei euch.”
- bei einem Namen nennen
“Alle rufen sie nur Babsi, aber eigentlich heißt sie natürlich Barbara.”
- Ausstoßen von Rufen, Lautäußerungen
“„Später hieß es, eine Frau habe sie als Erste gesehen und durch lautes Rufen den Alarm ausgelöst.“”
- dative, form-of, pluralDativ Plural des Substantivs Ruf
Formsrufe(present) · rufst(present) · ruft(present) · rief(past) · riefe(subjunctive-ii) · rufe!(imperative, singular) · ruf!(imperative, singular) · ruft!(imperative, plural) · gerufen(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · rufen(active, infinitive, present) · gerufen haben(active, infinitive, perfect) · gerufen werden(processual-passive, infinitive, present) · gerufen worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · gerufen sein(statal-passive, infinitive, present) · gerufen gewesen sein(statal-passive, infinitive, perfect) · zu rufen(active, extended, infinitive) · gerufen zu haben(active, extended, infinitive) · gerufen zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · gerufen worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive)