[zaˈlɔ̃ː], [zaˈlɔŋ], [zaˈloːn]
Herkunftim 18. Jahrhundert von französisch salon ^(→ fr) entlehnt, das auf italienisch salone ^(→ it) „großer Saal“ zurückgeht
- das Empfangszimmer/Gesellschaftszimmer eines großen Hauses
“Dein Empfangszimmer ist ein atemberaubend schöner Salon.”
“„Er führte mich in den Salon, wo schon mehrere Damen und Herren standen oder auf Kanapees saßen.“”
“„Der Leichenschmaus fand im blumengeschmückten großen Salon statt.“”
- in Österreich: das Wohnzimmer
- gesellige Zirkel kultureller Natur
“Die Künstler trafen sich im geselligen Salon.”
“„Sibylle suchte ihre Freiheit in der Extravaganz - diese auszuleben, war ihr als Inhaberin eines literarischen Salons nicht nur möglich, sondern es wurde geradezu von ihr verlangt.“”
“„Der Salon ist ein Stammtisch für Promovierte.“”
- beschönigend für ein Edelbordell
“Die Polizei verhaftete die Prostituierten und machte den Salon dicht.”
- ein Ausstellungsraum
“Der Genfer Auto-Salon ist höchst beeindruckend.”
- ein Geschäftsraum
“In der Stadt sind zwei Salons in Betrieb, wo man sich die Kleider reinigen lassen kann.”
“„Er schloß seinen Salon zu und ging heim.“”
“„Ich sah Frau Flink am Rande meines Blickfeldes über die Straße zurückgehen, und eine Minute später erschienen die Mädchen, die bei ihr arbeiteten, in der Tür des Salons, vier oder fünf weiße Kittel.“”
- Orte in Frankreich
“Sie wohnt in Salon, die Stadt liegt in Frankreich.”
FormenSalon(nominative, singular) · Salons(nominative, plural) · Salons(genitive, singular) · Salons(genitive, plural) · Salon(dative, singular) · Salons(dative, plural) · Salon(accusative, singular) · Salons(accusative, plural)