[ˈzeːɡn̩], [ˈzeːɡŋ̩]
Herkunftmittelhochdeutsch segen, althochdeutsch segan, belegt seit dem 9. Jahrhundert
- rituell geäußerter Wunsch um Gottes Gnade/Beistand für jemanden oder etwas
“Vielen Katholiken ist der Segen des Papstes sehr wichtig.”
“„Sie aber murmelte lächelnd ihre Wünsche für zehntausendfachen Segen und ließ sich dann seitlich an einem kleinen Tische nieder.“”
“„Nach dem Segen aber habe ich dem lieben Gott noch für die wunderschöne Moselreise mit Papa gedankt, und ich habe dem lieben Gott versprochen, mit Hilfe all meiner Zettel, Karten und all meines Krimsk”
- Äußerung des Einverständnisses
“Nach langen Auseinandersetzungen gaben meine Eltern mir endlich ihren Segen für meine Pläne.”
- Zustand des Glücks
“Der Gewinn war ein Segen für uns, da damit alle Schulden getilgt werden konnten.”
“„[…] dass mehr Menschen als früher über grundlegende naturwissenschaftliche Fakten unterrichtet sind, ist ein Segen.“”
FormenSegen(nominative, singular) · Segen(nominative, plural) · Segens(genitive, singular) · Segen(genitive, plural) · Segen(dative, singular) · Segen(dative, plural) · Segen(accusative, singular) · Segen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary