[ˈzeːlɪç], [ˈzeːlɪk]
Herkunftmittelhochdeutsch sælec, sælic, althochdeutsch sālīg, germanisch *sæli- „glücklich“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
- himmlischer Wonnen teilhaftig
“„Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.“ (Aus den Seligpreisungen der Bergpredigt)”
- aller Widrigkeiten des Lebens enthoben
“„Dr. Adenauer bestieg sein Bett, drehte sich – so der sicherlich authentische Bericht meines Vaters selig – etwas herum, und fragte sodann: ‚Bete mer nicht, lieber Joest?‘“”
- von starkem Hochgefühl erfüllt
“Nach dem gelungenen Fest war sie nur noch selig.”
- deutschsprachiger Nachname, Familienname
“Frau Selig ist ein Genie im Verkauf.”
“Herr Selig wollte uns kein Interview geben.”
“Die Seligs fliegen heute nach La Paz.”
Formensel.(abbreviation) · selig(positive) · seliger(comparative) · am seligsten(superlative) · seliger(positive, nominative, strong, singular, masculine) · selige(positive, nominative, strong, singular, feminine) · seliges(positive, nominative, strong, singular, neuter) · selige(positive, nominative, strong, plural) · seligen(positive, genitive, strong, singular, masculine) · seliger(positive, genitive, strong, singular, feminine) · seligen(positive, genitive, strong, singular, neuter) · seliger(positive, genitive, strong, plural) · seligem(positive, dative, strong, singular, masculine) · seliger(positive, dative, strong, singular, feminine) · seligem(positive, dative, strong, singular, neuter) · seligen(positive, dative, strong, plural) · seligen(positive, accusative, strong, singular, masculine) · selige(positive, accusative, strong, singular, feminine) · seliges(positive, accusative, strong, singular, neuter) · selige(positive, accusative, strong, plural)