[ʃpat͡s]
Herkunft[1] mittelhochdeutsch spaz, spatze, belegt seit dem 14. Jahrhundert, eine Ableitung mit dem Derivatem althochdeutsch -(i)zo von althochdeutsch sparo „Sperling, Spatz“
- der Sperling (Passer), ein körnerfressender Singvogel, speziell der Haussperling
““Ich bin ein armer Schreiber nur, / Hab weder Haus noch Acker, / Doch freut mich jede Kreatur, / Sogar der Spatz, der Racker.””
“Früher traten die Spatzen in großen Schwärmen auf.”
“„Sie hat ein unglaubliches Klangvolumen. So laut und durchdringend, dass bei jedem Orgelkonzert die Spatzen tot vom Baum fallen.“”
- Kosewort für einen geliebten Menschen
“Komm auf meinen Schoß, mein Spatz!”
- pluralvon einem Brett geschabte Nudeln
“Ein beliebtes schwäbisches Gericht heißt Kartoffelschnitz und Spatzen.”
FormenSpätzchen(diminutive) · Spatzi(diminutive) · Spatzl(diminutive) · Spätzle(diminutive) · Spatz(nominative, singular) · Spatzen(nominative, plural) · Spatzen(genitive, singular) · Spatzes(genitive, singular) · Spatzen(genitive, plural) · Spatzen(dative, singular) · Spatz(dative, singular) · Spatzen(dative, plural) · Spatzen(accusative, singular) · Spatz(accusative, singular) · Spatzen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary