[ʃtat]
Herkunftmittelhochdeutsch stat ^(→ gmh), althochdeutsch stat ^(→ gmh) „Ort, Stätte“, belegt seit dem 8. Jahrhundert, in der heutigen Bedeutung „Wohnort vieler Menschen“ seit dem 13. Jahrhundert.
- meist größere, zivile, zentralisierte, abgegrenzte, häufig und oft historisch mit Stadtrechten ausgestattete Siedlung
“In Deutschland gibt es kleine und große Städte.”
“„Viel kommen die Städte herum neuerdings, hat Alfred Polgar das Phänomen nach dem letzten Krieg auf den Punkt gebracht.“”
“„Alte Fotos stützen die Schwärmereien von Zeitzeugen, die Königsberg als Stadt von überwältigender Schönheit beschrieben.“”
- die Bevölkerung einer Stadt^(1)
“Die ganze Stadt war auf den Beinen.”
- colloquialVerwaltung, Regierung einer Stadt^(1)
“Die Stadt sollte endlich etwas gegen die Schlaglöcher unternehmen.”
- colloquialwirtschaftliches oder kulturelles Zentrum einer Stadt^(1)
“Kommst du heute Abend mit in die Stadt?”
“Ich muss nachher noch in die Stadt.”
FormenStädtchen(diminutive) · Städtlein(diminutive) · Stadt(nominative, singular) · Städte(nominative, plural) · Stadt(genitive, singular) · Städte(genitive, plural) · Stadt(dative, singular) · Städten(dative, plural) · Stadt(accusative, singular) · Städte(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary