[ˈtʏkə]
Herkunft[1] vom mittelhochdeutschen tuc - Schlag, Stoß, (siehe Eintrag Tuck). Entweder hat sich der Plural verselbstständigt, oder es handelt sich um eine Femininbildung desselben.
- eine nicht auf den ersten Blick erkennbare, verborgen feindselige Absicht, die sich erst bei scharfem Durchblick offenbart
“Man kommt erst nach einer Weile hinter all seine Tücken.”
“„Nein, nicht länger kann ich‘s lassen; will ihn fassen. Das ist Tücke! Ach! nun wird mir immer bänger! Welche Mine! Welche Blicke!“ (Aus „Der Zauberlehrling“ von J.W.v. Goethe)”
“„Ein anderer Stottererwitz handelt von der Tücke des falschen Helfers.“”
- verborgene, nicht sofort erkennbare erschwerende Eigenschaft eines Objekts oder Vorgangs
“Das sind mal wieder die berühmten Tücken des Objekts.”
“Der Parcours hat seine Tücken, die man erst beim Wettkampf wirklich erkennt.”
- männlicher Vorname
“Tücke hat einen Bauernhof geerbt.”
FormenTücke(nominative, singular) · Tücken(nominative, plural) · Tücke(genitive, singular) · Tücken(genitive, plural) · Tücke(dative, singular) · Tücken(dative, plural) · Tücke(accusative, singular) · Tücken(accusative, plural) · T.(abbreviation) · Tückes(nominative, plural) · Tückes(genitive, singular) · Tückes(genitive, plural) · Tückes(dative, plural) · Tückes(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary