[tʁaʊ̯m]
Herkunftmittelhochdeutsch troum ^(→ gmh), althochdeutsch troum ^(→ goh), germanisch *drauma- ^(→ gem) „Traum“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt, in der Form troumsceidari ^(→ goh) schon im 8. Jahrhundert.
- durch psychische Aktivität hervorgerufenes Erlebnis beim Schlafen
“Ich hatte gestern einen schönen Traum.”
“Wer kann schon meinen wirren Traum deuten?”
“Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.”
- sehr starker Wunsch
“Es ist sein großer Traum, einmal Pilot zu werden.”
“„Sollte man Menschen verurteilen, die ihre Träume ausleben?, fragt die Autorin – und hilft mit vielen praktischen Exkursen zum Thema Höhenbergsteigen.“”
“„‚Mit 17 hat man noch Träume…‘, heißt es in einem deutschen Schlager aus den 60er Jahren. Träume von Freundschaft und Freiheit, Reisen und Unabhängigkeit, Liebe und Lust. Von einem Leben, das noch so ”
- colloquial, figurativeetwas, das besonders gut, angenehm und/oder schön ist
“Sie stand da, angetan mit einem Traum von einem Kleid.”
“Der Nachtisch ist ein Traum, den müssen Sie unbedingt kosten.”
FormenTräumchen(diminutive) · Traum(nominative, singular) · Träume(nominative, plural) · Traumes(genitive, singular) · Traums(genitive, singular) · Träume(genitive, plural) · Traum(dative, singular) · Traume(dative, singular) · Träumen(dative, plural) · Traum(accusative, singular) · Träume(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary