[tʁɔt͡s]
OriginDie Präposition hat sich im 16. Jahrhundert aus formelhaften Wendungen des Substantivs Trotz entwickelt. Mittelhochdeutsche Formen sind tratz, trotz und trutz. Die weitere Herkunft ist unklar. Die Präposition stand früher meist mit dem Dativ (vgl. „trotz allem“ und „trotzdem“), seit dem 18. Jahrhundert begann sich der Genitiv durchzusetzen.
- genitive prepositionalungeachtet eines bestimmten Umstandes; ohne Rücksicht auf etwas; einer Sache zum Trotz
“Sie gingen trotz des Regens spazieren.”
“Er wollte trotz seiner angeschlagenen Gesundheit keinen Urlaub nehmen.”
“Trotz alledem haben wir es doch geschafft.”
- active, form-of, indicative, present, singular1. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv des Verbs trotzen
- active, form-of, present, singular, subjunctive1. Person Singular Konjunktiv I Präsens Aktiv des Verbs trotzen
- active, form-of, imperative, present, singular2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs trotzen
- eigensinniges, störrisches Beharren auf der eigenen Position
“Sein Verhalten ist reiner Trotz.”
“„Dann aber war ein wütender Trotz in ihm hochgestiegen.“”
“„Ach, das waren die Worte, nach denen ihr Herz gebangt hatte, während sie sich in Trotz zu waffnen suchte.“”
Formstrotze(variant) · Trotz(nominative, singular) · Trotzes(genitive, singular) · Trotz(dative, singular) · Trotze(dative, singular) · Trotz(accusative, singular)