[ˈt͡sʊŋə]
Herkunftmittelhochdeutsch „zunge“, althochdeutsch „zunga“, germanisch *tungōn „Zunge“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
- das bewegliche Organ im Mund, mit dem man schmeckt, schleckt, leckt, die Nahrung hin und her schiebt und spricht
“Beim Essen hat er sich auf die Zunge gebissen.”
“„Seine Zunge tastete sich langsam in Richtung ihrer Brust fort.“”
“„Er versuchte, mit der Zunge über die Lippen zu streichen.“”
- bewegliche Lasche in der Mitte des Schuhs
“Slipper (Schuhe ohne Schnürsenkel) haben keine Zunge.”
- Teil in einem Musikinstrument, das im Luftstrom schwingt
“Bei meinem Akkordeon sind drei Zungen verbogen.”
- figurative, poeticSprache
“Und sie redeten mit fremder Zunge.”
“„Ehe er aber ging, wollte er wenigstens in den Augen der Welt seinen guten Namen hergestellt wissen, daß kein Makel auf ihm haftete, keine giftige Zunge mit verleumderischer Nachrede ihn beflecken kon”
- der Teil der Balkenwaage, der das Gleichgewicht zeigt, Zünglein
“Der Bezeichnung Zunge an der Waage liegt die Vorstellung zugrunde, dass der Waagbalken wie ein Mund aussieht und der Zeiger wie eine Zunge.”
FormenZünglein(diminutive) · Zunge(nominative, singular) · Zungen(nominative, plural) · Zunge(genitive, singular) · Zungen(genitive, plural) · Zunge(dative, singular) · Zungen(dative, plural) · Zunge(accusative, singular) · Zungen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary