[ˈboːdn̩]
Herkunftmittelhochdeutsch bodem, boden, althochdeutsch bodam, vordeutsch buþma- „Boden“, belegt seit dem 9. Jahrhundert. Das Wort geht nach Kluge offenbar auf ein indogermanisches *bʰudʰ-men- zurück.
- die Erdoberfläche
“Die Tasse fiel auf den Boden.”
- die oberste Schicht der Erdkruste
“Die Böden sind in verschiedenen Klimazonen ganz unterschiedlich.”
“„Der Boden ist ein wichtiger Teil der Biosphäre an Land, weil die meisten Pflanzen ihn für ihr Wachstum brauchen.“”
“„Birken schienen ihr eigenes Mikroklima mitzubringen, dachte ich, sie wuchsen in nassen und trockenen Böden, auf Wiesen, in Wäldern, Mooren und auf Dünen.“”
- unterer Abschluss eines Gefäßes
“Der Eimer hat ein Loch im Boden.”
- North German, especially, short-formDachboden
“Ich hole mal eben etwas vom Boden.”
“Der Weihnachtsschmuck liegt auf dem Boden.”
- Erdboden oder Fußboden
“Ich muss noch den Boden wischen.”
“„Gestern war ich mit dem Kopf auf der Sofalehne aufgewacht, mit einem staubigen Geschmack im Mund, auf dem Boden eine umgestoßene Kaffeetasse und daneben eine umgefallene Zimmerlinde (Sparrmannia afri”
- no-pluralGebiet, Besitz
“Auf unserem eigenen Grund und Boden durften wir nicht bauen.”
- no-pluralGrundlage, Basis
- short-formTortenboden
“Mutter backt die besten Böden.”
“Oma hat den Boden mit Erdbeeren belegt.”
FormenBoden(nominative, singular) · Böden(nominative, plural) · Bodens(genitive, singular) · Böden(genitive, plural) · Boden(dative, singular) · Böden(dative, plural) · Boden(accusative, singular) · Böden(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary