[fʏʁst]
Herkunftmittelhochdeutsch vürste ^(→ gmh) „Herrscher, Anführer“, althochdeutsch furisto ^(→ goh), um das Jahr 800 substantivierter Superlativ des Adverbs furi ^(→ goh) „voraus“, eigentlich „der Erste“, verwandt mit englisch first ^(→ en)
- hoher Adliger im Rang zwischen Graf und Herzog
“„Eine Ausstellung, wie es sie sonst noch nie gegeben hat, ein Tutti-Frutti, wie es dem Fürst sicher gefallen hätte – Pücklers Parks und Pücklers Bücher, dazu zwei scheinbare Gegensätze – Kunst und Kom”
“„Von dem Verhalten der Prinzessin und des Fürsten Wassilij erzählte sie auch, und zwar mit ernstlicher Missbilligung, aber nur im Flüsterton und unter dem Siegel der tiefsten Verschwiegenheit.“”
“„In Versammlungen wie dem Reichstag nutzten die katholischen Fürsten zudem das Mehrheitswahlrecht, um die Protestanten kaltzustellen.“”
- generalHerrscher, Monarch
“„So ist denn ein Fürst, der das Übel erst dann erkennt, wenn es da ist, nicht wahrhaft weise, was ja nur wenigen gegeben ist.“”
“„Kein Fürst, aber auch kein anderer Mensch, der sich mitverantwortlich gemacht hat, darf sich hinter der Ausflucht verstecken, er habe es nicht gewußt.“”
- figurativeein führender, überragender Mann
FormenFürstin(feminine) · Fürst(nominative, singular) · Fürsten(nominative, plural) · Fürsten(genitive, singular) · Fürsten(genitive, plural) · Fürsten(dative, singular) · Fürsten(dative, plural) · Fürsten(accusative, singular) · Fürsten(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary