[ˈhœlə]
Herkunftmittelhochdeutsch helle < althochdeutsch hell(i)a; zu germanisch *haljō- (Unterwelt, Totenwelt). Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt. Ursprünglich wahrscheinlich „die Bergende“, verwandt mit hehlen. Verwandt mit dem altnordischen Begriff „Hel“ aus der germanischen Mythologie. Alles stammt aus germanisch *haljō- und geht auf eine indogermanische Wurzel *kel- (verwandt mit Zelle) zurück.
- in vielen Religionen der Ort, an dem Menschen nach dem Tod ewig für ihre Sünden büßen müssen
“Die Hölle wird im westlichen Kulturraum häufig als Höllenrachen, als lodernder Flammenort und auch als Höllenberg dargestellt.”
- Ort oder Zustand, der mit Angst, Schrecken und Qualen verbunden ist
“Dieses Leben ist die Hölle.”
“„Stroud recherchierte fieberhaft in der juristischen Literatur, um einen Weg zu finden, dieser Hölle zu entgehen.“”
- Raum, der etwas verbergen oder verhüllen soll (beispielsweise Abfallraum im Schneidertisch oder Raum zwischen Ofen und Wand süddeutsch)
FormenHölle(nominative, singular) · Höllen(nominative, plural) · Hölle(genitive, singular) · Höllen(genitive, plural) · Hölle(dative, singular) · Höllen(dative, plural) · Hölle(accusative, singular) · Höllen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary