[huˈmoːɐ̯]
Herkunftim 16. Jahrhundert von lateinisch: humor ^(→ la) = Feuchtigkeit: ursprünglich die Bezeichnung für die jedem Lebewesen eigenen, vier elementaren Körpersäfte (hūmorēs), die die Temperamente (cholerisch, phlegmatisch, sanguinisch, melancholisch) ergeben; die heutige Bedeutung wurde im 18. Jahrhundert aus dem englischen humour ^(→ en) übernommen; die englische Bedeutung ist erstmals 1682 nachweisbar und ist wahrscheinlich von einer Parodie von Shakespeare (→ Wikipedia) und Ben Jonson (→ Wikipedia) (1565) abgeleitet
- no-pluralgelassene Haltung gegenüber Schwierigkeiten und Missgeschicken
“Trotz der Krankheit hat er seinen Humor nicht verloren.”
“Humor ist, wenn man trotzdem lacht.”
“Bei der Arbeit am Wiktionary sollte man nie seinen Humor verlieren.”
- Äußerung geprägt von einer (meist positiven) Einstellung
“Er gab eine Kostprobe seines Humors.”
“„Marie freilich hat für unsere Art von Humor nur selten Verständnis.“”
- no-plural(gute) Laune
“Mir gefällt besonders ihre Art von Humor.”
“Deinen Humor möchte ich haben!”
“„Eckart von Hirschhausen brach für den deutschen Humor in einem langen Interview eine Lanze.“”
- short-formHumor aquosus ; eine klare Körperflüssigkeit in der vorderen und hinteren Augenkammer
“Die Menge des Humors bestimmt den Augeninnendruck.”
FormenHumor(nominative, singular) · Humore(nominative, plural) · Humors(genitive, singular) · Humore(genitive, plural) · Humor(dative, singular) · Humoren(dative, plural) · Humor(accusative, singular) · Humore(accusative, plural) · Humores(nominative, plural) · Humores(genitive, plural) · Humores(dative, plural) · Humores(accusative, plural)