[ˈleːɡn̩], [ˈleːɡŋ̩]
Origingemeingermanisches Kausativum zu liegen; althochdeutsch leggen, legen, mittelhochdeutsch legen; altsächsisch leggian, mittelniderdeutsch/-ländisch leggian, niederdeutsch/-ländisch leggen ^(→ nl); altenglisch leggen, leye, englisch to lay ^(→ en); altnordisch leggja, schwedisch lägga ^(→ sv), dänisch lagge ^(→ da); gotisch lagjan
- etwas in horizontale Lage bringen oder in horizontaler Lage in eine Position bringen
“Ich lege ein Buch auf den Tisch.”
- Eier hervorbringen
“Jedes legt noch schnell ein Ei / Und dann kommt der Tod herbei - (Wilhelm Busch, Wikisource-Quellentext „Max und Moritz“)”
“Nach einem Umzug legen die Hennen erst mal nicht.”
“„Warum sollte er sein Haus in der Innenstadt verkaufen? Da würde er ja das Huhn, das goldene Eier legt, schlachten!“”
- short-formverlegen, Leitungen anbringen
“Jetzt muss der Installateur nur noch die Kabel legen.”
- Karten in den Skat ablegen, drücken
“Die Karo Zehn hatte ich gelegt.”
- kastrieren
“Nachdem der Hengst gelegt wurde, wurde er als Wallach verkauft.”
Formslege(present) · legst(present) · legt(present) · legte(past) · legte(subjunctive-ii) · lege!(imperative, singular) · leg!(imperative, singular) · legt!(imperative, plural) · gelegt(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · legen(active, infinitive, present) · gelegt haben(active, infinitive, perfect) · gelegt werden(processual-passive, infinitive, present) · gelegt worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · gelegt sein(statal-passive, infinitive, present) · gelegt gewesen sein(statal-passive, infinitive, perfect) · zu legen(active, extended, infinitive) · gelegt zu haben(active, extended, infinitive) · gelegt zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · gelegt worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive)