[ˈzaɪ̯də]
Herkunftmittelhochdeutsch sīde, althochdeutsch sīda, dem wohl letztlich lateinisch seta ^(→ la) „Borste, Haar“ zugrunde liegt. Das Wort ist seit dem 11. Jahrhundert belegt.
- no-pluralfeine Textilfaser, die aus den Kokons der Seidenraupe gewonnen wird
“Seide kommt ursprünglich wohl aus China und war eine wichtige Handelsware, die über die Seidenstraße nach Europa transportiert wurde.”
“Als Behausung gräbt sie [die Flick-Flack-Spinne der marokkanischen Wüste] Röhren in den Sand, die sie mit Seide befestigt.”
“Jetzt haben Forscher noch eine andere faszinierende Eigenschaft der Spinnenseide entdeckt - oder vielmehr wiederentdeckt. Denn bereits die alten Römer sollen Seide auf Wunden gelegt haben, damit sie s”
- häufig feines Gewebe, das aus ^(1) besteht
“Die Bluse ist aus Seide und der Rock aus Leinen.”
“Und je nachdem, um welchen Stoff es sich handelt, fällt ein Kleidungsstück auch anders. Das bedeutet, abhängig von Gewicht und Stoffstruktur bewegt sich der Stoff anders. Denn ein steifer Jeansstoff h”
“Auch heute noch ist gute Seide ein im wahrsten Sinne des Wortes ‚kostbarer Stoff’. Eine ganz besonders begehrte Seide war die aus Zaitun. Glatt, glänzend und eben mit jener seidig glänzenden Oberfläch”
- parasitische Kletterpflanze aus der Gattung Cuscuta
“Die Brennnesseln waren vollständig mit Seide übersponnen.”
FormenSeide(nominative, singular) · Seiden(nominative, plural) · Seide(genitive, singular) · Seiden(genitive, plural) · Seide(dative, singular) · Seiden(dative, plural) · Seide(accusative, singular) · Seiden(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary