[ʃtʊʁm]
Herkunftmittelhochdeutsch, althochdeutsch sturm, germanisch *sturma- „Sturm“; belegt seit dem 9. Jahrhundert, als Teil des Kompositums sturmwint bereits im 8. Jahrhundert
- sehr starker Wind
“Ein Sturm ist ein Wind der Stärke 9 bis 11 auf der Beaufort-Skala.”
“„Der Sturm forderte seine ganze Aufmerksamkeit und scherte sich nicht um ihn.“”
“„Am Abend zuvor, als es schon auf die Nacht ging, war ein gewaltiger Sturm mit Regengüssen und Hagelschlag ausgebrochen.“”
- noch nicht vollständig vergorener unfiltrierter Traubenmost
“In Österreich heißt Federweißer auch Sturm.”
- kurz für Sturmangriff
“Den Anfang der französischen Revolution bildete der Sturm auf die Bastille.”
- Angriff im Fußball
“Unser Verein braucht dringend einen guten Spieler für den Sturm.”
- drei Trupps umfassende Gliederung der Kampfverbände
- ein deutscher Familienname
“Wir müssen im Mai unbedingt mal wieder die Sturms besuchen. Sonst nehmen sie uns das noch übel.”
FormenSturm(nominative, singular) · Stürme(nominative, plural) · Sturmes(genitive, singular) · Sturms(genitive, singular) · Stürme(genitive, plural) · Sturm(dative, singular) · Sturme(dative, singular) · Stürmen(dative, plural) · Sturm(accusative, singular) · Stürme(accusative, plural) · Sturms(nominative, plural) · Sturms(genitive, plural) · Sturms(dative, plural) · Sturms(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary