[ˈɛsn̩]
Herkunftvon mittelhochdeutsch eʒʒen ^(→ gmh), von althochdeutsch eʒʒan ^(→ goh) „kauen, beißen“, von urgermanisch *et-a-; seit dem 8. Jahrhundert im Deutschen belegt; ebenfalls im gotischen 𐌹𐍄𐌰𐌽 (itan) ^(→ got) belegt; etymologisch verwandt mit altsächsisch und angelsächsisch etan ^(→ ang), altfriesisch īta ^(→ ofs), altnordisch eta ^(→ non), englisch eat ^(→ en), niederländisch eten ^(→ nl), isländisch eta ^(→ is), schwedisch äta ^(→ sv) sowie mit altslawisch ѣсти (jasti) ^(→ cu), lateinisch edere ^(→ la) und altgriechisch ἔδω (edō^☆) ^(→ grc); alle diese Wörter und zusätzlich noch Aas und möglicherweise auch das indogermanische Wort für Zahn führen auf die indogermanische Wurzel *ed- „essen“ zurück.
- intransitivefeste Nahrung oral einnehmen
“Wir haben schon gegessen.”
“„Oft fertigten die Beschwörer Figürchen der Dämonen an und stellten ihnen Gaben und Speisen hin, damit sie davon äßen und sich – nachdem ihr Hunger gestillt war – nicht mehr an dem Menschen vergriffen”
- transitiveetwas als Nahrung dem Körper zuführen
“Bringst du etwas zu essen mit?”
“Was gibt es heute zu essen?”
“Ich esse einen Apfel.”
- transitiveetwas durch das Einnehmen der Nahrung in einen bestimmten Zustand bringen
- eine zubereitete Speise
“Das war ein leckeres Essen.”
“„Jedes Essen kostete je nach Angebot zwischen 25 und 45 Pfennigen, also zwischen einem knappen Stundenlohn einer Hilfsarbeiterin und dem Drittel eines Facharbeiterstundenlohns, außerdem natürlich ents”
“„Hier blieben wir nicht weniger als drei volle Tage, bekamen außerordentlich gutes Essen und hatten, neben anderen gewöhnlichen Nahrungsmitteln, Fisch, Brot und Butter.“”
- die Tätigkeit der Nahrungsaufnahme
“Beim Essen kann man sich gut unterhalten.”
“„Schon während des Essens hatten sich ihre Bedenken, ob einem jungen Mann aus gutem Hause eine so schlichte Mahlzeit schmecken würde, aufgelöst.“”
- Mahlzeit, festliche Mahlzeit
“Er wurde von seinem Geschäftspartner zum Essen eingeladen.”
- Lebensmittel
“Man sollte zusammen mit den Kindern Essen einkaufen.”
- form-of, nominative, pluralNominativ Plural des Substantivs Esse
- form-of, genitive, pluralGenitiv Plural des Substantivs Esse
- dative, form-of, pluralDativ Plural des Substantivs Esse
- accusative, form-of, pluralAkkusativ Plural des Substantivs Esse
- eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen
“Essen ist eine Großstadt im Ruhrgebiet.”
“das Essen des 19. Jahrhunderts”
- Dorf in der Ukraine ˈɛsɛn
“Essen ist ein Dorf in Transkarpatien.”
“das Essen des 19. Jahrhunderts”
- eine Gemeinde im Landkreis Cloppenburg/Niedersachsen
“Die Gemeinde Essen wird von den nördlichen Armen der Hase durchflossen.”
- Bad Essen ist eine Gemeinde im Landkreis Osnabrück/Niedersachsen.
“Die Hunte durchfließt Bad Essen von Süden nach Norden.”
- ein belgischer Grenzort zu den Niederlanden
“Die Gemeinde Essen liegt nördlich von Antwerpen.”
Formenesse(present) · isst(present) · aß(past) · äße(subjunctive-ii) · iss!(imperative, singular) · esst!(imperative, plural) · gegessen(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · essen(active, infinitive, present) · gegessen haben(active, infinitive, perfect) · gegessen werden(processual-passive, infinitive, present) · gegessen worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · gegessen sein(statal-passive, infinitive, present) · gegessen gewesen sein(statal-passive, infinitive, perfect) · zu essen(active, extended, infinitive) · gegessen zu haben(active, extended, infinitive) · gegessen zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · gegessen worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive) · gegessen zu sein(statal-passive, extended, infinitive) · gegessen gewesen zu sein(statal-passive, extended, infinitive)